Die wichtigsten Symptome einer Depression sind:

-Gedrückte Stimmung, mitunter besonders morgens (Morgentief)

    Bei mir ist es so, dass ich ziemlich pessimistisch und schlecht gelaunt bin. Entweder bin ich nur am Heulen oder ich bin kurz vor Zusammenbrüchen. 

     

-fehlendes Interesse und mangelnde Freude an normalen Aktivitäten und Vergnügungen;

Dinge, die mir früher Spaß gemacht haben, mag ich heute nicht mehr. Ich habe meist zu nichts Lust und will nur zu Hause rumsitzen.

-Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust, seltener erhöhter Appetit und Gewichtszunahme (vgl. Winterdepression);

Ich habe keinen Appetit und ekel mich bei fast jedem Anblick von Lebensmitteln. Ich habe Gewicht verloren und esse nur noch "gezwungenermaßen", wenn meine Freunde aufhören mit mir zu reden. Sie wissen, wie es um mich steht und "ärgern" mich damit. Ich weiß aber, dass sie mir nur helfen wollen. Schließlich sollte ich nicht verhungern...

-Schlafstörungen, vor allem in der zweiten Nachthälfte;

Entweder schlafe ich gar nicht oder erst sehr spät ein aber dann kann ich nur noch unruhig ruhen und wache ständig auf. Auch Alpträume quälen mcih regelmäßig.

-quälende Unruhe oder Neigung zum Rückzug;

Ich gebe oft sehr schnell auf und bin so niedergeschlagen, dass ich zu nichts mehr Kraft habe. Ich bin zu schwach, um zu kämpfen.

-gehemmtes Denken und Handeln, Konzentrationsschwierigkeiten, langsamer Gedankengang, Unentschlossenheit;

Ich kann mich nicht entscheiden und wenn, dann nur schwierig. Außerdem kann ich mich in der Schule nicht konzentrieren und bin, wie gesagt, schlechter geworden.

-Energielosigkeit und Müdigkeit;

Da ich sowieso selten schlafe und wenn dann nur wenig, bin ich oft sehr müde und schlapp. Energie besitze ich schon gar nicht mehr und habe Mühe mich zu Unternehmungen aufzurappeln. An Wandertagen in der Schule bin ich meistens krank. zur Klassenfahrt hatte ich keine Lust, wurde dann aber doch überzeugt...

-geringes Selbstbewusstsein, übertriebene Schuldgefühle und Verarmungs-Befürchtungen;

Meiner Familie gegenüber habe ich Schuldgefühle, weil ich alles kaputt gemacht habe. Mit meinen Ausdrücken und Distanzierung, mit meinen hohen rechnungen, Übertriebenheit und Gemeinheit habe ich die Familie auseinander gebracht!

-wiederkehrende Gedanken über den Tod, Suizidgedanken und -versuche;

Ich denke sehr oft an den Tod, an Dunkelheit und Düsternis. Wie es ist, zu sterben, auf welche Art und Weisen man sterben kann und was nach dem tod kommt. Fü mich ist der Tod mittlerweile nichts Schlimmes mehr. Ich stehe gleichgültig dem Leben gegenüber; der Tod wäre nur eine Erlösung für mich und ein weiteres erlebnis - negativ oder positiv, das weiß ich ja jetzt noch nicht, aber ich tippe auf positiv! Auch habe ich bereits einige Selbstmordversuche hinter mir. Kurz nach dem ungeglückten, war ich meist noch trister.

 Einge Tests, die ich durchgeführt habe:

1.

Sie haben 80 Punkte erzielt

0 - 9Depression unwahrscheinlich21 - 35Leichte bis mittlere Depression
10 - 17Möglicherweise eine leichte Depression36 - 53Mittlere bis schwere Depression
18 - 21An der Grenze zu einer Depression54+Schwere Depression



Sie geben an, dass Sie Selbstmordabsichten haben. Dies ist ein ernsthaftes Zeichen dafür, dass Sie Hilfe brauchen! Selbstmord auf Grund einer Depression ist besonders sinnlos. Depression ist eine Krankheit, die man heilen kann.

Ihre Beschwerden deuten auf eine schwere Depression hin. Ihr Zustand scheint Ihnen ernsthafte Probleme zu bereiten, und Sie haben Schwierigkeiten, den Alltag zu bewältigen. Sie sollten sofort Ihren Arzt aufsuchen.

Unabhängig davon, ob Sie eine Depression haben oder nicht, sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen. Erzählen Sie Ihrer Familie oder Ihrem engsten Freundeskreis, wie Ihnen zu Mute ist, damit jene Sie bis zum Zeitpunkt Ihrer Genesung unterstützen und vor Selbstmord bewahren können.

Sie dürfen das Testergebnis nicht als eindeutige Beurteilung Ihrer psychischen Gesundheit auffassen. Auch gibt das Ergebnis keinen eindeutigen Hinweis darauf, ob eine Behandlung angezeigt ist oder nicht. Gehen Sie immer zum Arzt, wenn Sie sich deprimiert fühlen oder das Gefühl haben, den Leistungsanforderungen des Alltags nicht gewachsen zu sein, und daher besorgt und von Ängsten geplagt sind.

2.

Testergebnis

Sie sind im kritischen Stadium einer depressiven Erkrankung. Es ist unwahrscheinlich, daß Sie sich selbst noch wirksam helfen können. Prüfen Sie: Fühlen Sie seit mehr als zwei Wochen tiefe Traurigkeit, Niedergeschlagenheit oder Hoffnungslosigkeit? Sind Sie schnell erschöpft, kaum noch in der Lage, sich zu konzentrieren und alltägliche Entscheidungen zu treffen? Zeigt der Körper Symptome wie Appetit- und Gewichtsverlust? Haben Sie Schwierigkeiten damit, ein- bzw. durchzuschlafen? Sind Sie morgens schon erschöpft? Wenn solche Symptome bei Ihnen vorliegen, dürfen Sie nicht zögern, sich an einen Psychiater oder Nervenarzt zu wenden. Wenn Sie sich deutlich lebensmüde fühlen und öfter über den Tod nachdenken, sollten Sie sofort eine Klinik oder einen ärztlichen Notdienst aufsuchen.

Einige Links zum Thema Depressionen:

http://www.beratung-therapie.de/home/index_intelligenz_persoenlichkeit_diagnostik.html